Für Unternehmen · Interne Kommunikation

Menschen, die zusammenarbeiten wollen.

Seminare und Workshops für Teams und Führungskräfte. Für eine Kommunikation, die auch dann trägt, wenn die Zeiten unruhig sind.

Ausgangslage

Sebastian und Ute reden nur noch per Mail. Jürgen steht in CC und will so nicht weitermachen. Im Konferenzraum wird es still.

Wenn sich die Gesellschaft verändert und die Aussichten unsicher werden, schlägt sich das auf die interne Kommunikation nieder: Man schweigt oder man streitet. Missverständnisse häufen sich, Entscheidungen verzögern sich, gute Leute ziehen sich zurück.

Sie brauchen aber ein Team. Sie brauchen Menschen, die zusammenarbeiten wollen. Genau daran arbeiten wir, in vier Modulen, einzeln oder als Reihe buchbar.

Sebastian, Ute und Jürgen sind ein Szenario, wie es in vielen Teams vorkommt. Ähnlichkeiten mit Ihrem Büro sind rein zufällig. Vermutlich.

01

Modul 1

Gefühle und Fakten: Die Notwendigkeit von Impulskontrolle und Supervision

Szene

Ute schreibt Sebastian eine sachliche Mail mit einer Rückfrage zu seinem Bericht. Sebastian liest daraus einen Vorwurf. Drei Minuten später ist die Antwort verschickt, deutlich im Ton und mit Jürgen in CC.

In Konflikten vermischen sich Gefühle und Fakten. Was sachlich gemeint ist, wird persönlich verstanden, und was persönlich empfunden wird, wird sachlich begründet. Wer diese Ebenen nicht auseinanderhält, reagiert, statt zu antworten.

Dieses Modul schafft die Pause zwischen Reiz und Reaktion. Und es zeigt, warum Teams einen geschützten Rahmen brauchen, in dem Belastendes ausgesprochen werden darf, bevor es sich im Arbeitsalltag entlädt.

  • Gefühle und Fakten in Gesprächen und E-Mails erkennen und trennen
  • Impulskontrolle: Techniken für den Moment, in dem man am liebsten sofort antworten möchte
  • Eskalationsmuster im Team frühzeitig erkennen
  • Supervision und kollegiale Fallberatung als regelmäßiges Ventil verankern

Die schnellste Antwort ist selten die beste. Mit Jürgen in CC fast nie.

02

Modul 2

Wertschätzende, aber klare Kommunikation: Der heilige Gral

Szene

Ute hält die neue Deadline für unrealistisch. Im Meeting sagt sie nichts. Danach verpackt sie ihre Bedenken so freundlich, dass niemand merkt, dass es Bedenken sind. Drei Wochen später ist die Deadline verpasst, und alle sind überrascht. Außer Ute.

Viele Menschen haben gelernt, dass Klarheit unhöflich ist und Höflichkeit unklar sein muss. Das Ergebnis sind Botschaften, die niemanden verletzen und niemanden erreichen.

Wertschätzung und Klarheit schließen sich nicht aus. Sie bedingen einander. Dieses Modul zeigt, wie man Kritik, Bedenken und Erwartungen so ausspricht, dass sie ankommen, ohne dass die Beziehung Schaden nimmt.

Ich sehe dich

Ein wesentlicher Teil davon sind bestimmte Formulierungen, die Uneinigkeit vorbereiten, bevor sie ausgesprochen wird. Sie vermitteln dem Gegenüber zuerst: Ich sehe dich. Erst dann folgt der Widerspruch. Wer sich gesehen fühlt, kann einen Einwand hören, ohne sich verteidigen zu müssen.

  • Klar formulieren, ohne hart zu werden
  • Formulierungen, die Uneinigkeit vorbereiten und dem Gegenüber vermitteln: Ich sehe dich
  • Kritik an der Sache üben, nicht an der Person
  • Erwartungen und Grenzen rechtzeitig aussprechen
  • Hören, was nicht gesagt wird, und nachfragen, bevor es zu spät ist
  • Feedbackgespräche führen, die etwas verändern
03

Modul 3

Das Team führen, das Team verstehen

Szene

Jürgen leitet das Team seit sechs Jahren. Er kennt Sebastians Temperament und Utes Zurückhaltung. Er hat lange vermittelt, gemahnt und gehofft. Jetzt will er so nicht weitermachen. Die Frage ist nur: Was genau soll sich ändern, und wer muss sich bewegen?

Führung bedeutet nicht, jeden Konflikt zu schlichten. Sie bedeutet, Dynamiken zu verstehen, Menschen nach ihren Stärken einzusetzen und Entscheidungen zu treffen. Auch die, die schwerfallen.

Dazu gehört, Mitarbeitende zu fördern, ihnen den Rücken zu stärken und unverschämtes Verhalten klar zu begrenzen. Und manchmal auch, jemanden gehen zu lassen. Entscheidend ist, zu erkennen, wann etwas möglich ist und wann etwas nötig ist.

Empathie und Führung

Empathie und Führung schließen sich nicht aus. Empathie bedeutet jedoch nicht, dass alle mit jeder Entscheidung zufrieden sind. Jeder Mensch hat seine berechtigte Sicht auf die Dinge. Was wir voneinander erwarten können, ist eine klare und wertschätzende Kommunikation. Und das gilt für beide Seiten.

  • Teamdynamiken und Rollen erkennen und gezielt steuern
  • Empathisch führen, ohne es allen recht machen zu müssen
  • Mitarbeitende nach ihren Stärken fördern und entwickeln
  • Rückendeckung geben und Grenzen setzen
  • Trennungsentscheidungen vorbereiten und respektvoll umsetzen
  • Unterscheiden, was möglich ist und was nötig ist
04

Modul 4

Die schwierigen Leistungsträger

Szene

Sebastian liefert das Projekt zwei Wochen vor der Deadline. Zwei Abstimmungsrunden hat er dafür übersprungen, weil er sie für unnötig hielt. Ute fühlt sich übergangen, das Team ist verärgert. Und Jürgen weiß: Ohne Sebastian wäre der größte Kunde längst weg.

Nicht selten gelten in Teams ausgerechnet diejenigen als schwierig, die man gemeinhin Macher nennt. Sie suchen den schnellsten Weg, übergehen Schritte, die sie für unnötig halten, und ecken damit an. Gleichzeitig sind sie es, die Projekte nach vorn bringen und direkt oder indirekt den Umsatz steigern.

Warum sind Leistungsträger häufig so? Weil sie vom Ziel her denken. Sie brauchen deshalb keinen engeren Rahmen, sondern einen klaren: mit definierter Selbstbestimmung innerhalb dieses Rahmens. Gerade in heutigen Zeiten ist es notwendig, diese Menschen zu verstehen und zu halten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

  • Die Denkweise von Leistungsträgern verstehen und gezielt nutzen
  • Einen klaren Rahmen mit definierter Selbstbestimmung schaffen
  • Prüfen, welche Abläufe wirklich nötig sind und welche nur Gewohnheit
  • Zwischen Machern und dem übrigen Team vermitteln, ohne auszubremsen
  • Leistungsträger halten, bevor sie zum Wettbewerb gehen

Sebastian ist nicht das Problem. Sebastian ohne Rahmen schon.

Was sich verändert

Raus aus der Vermeidung und dem Unwohlsein.

  • Klare Kommunikationslinien
  • Weniger Eskalationen per Mail
  • Schnellere Entscheidungen
  • Leistungsträger, die bleiben
  • Führungskräfte, die Konflikte früher ansprechen
  • Ein Team, das wieder miteinander spricht

Formate

So arbeiten wir mit Ihrem Team

01

Einzelmodul

Ein Modul als Tagesseminar, wenn ein Thema im Vordergrund steht.

02

Modulreihe

Alle vier Module aufeinander aufbauend, mit Zeit zur Umsetzung im Alltag dazwischen.

03

Für Führungskräfte

Die Module 3 und 4 auch als eigenes Format für Führungskräfte, getrennt vom Team.

Alle Formate inhouse, online oder vor Ort in Düsseldorf. Übungen und Szenarien werden auf Ihr Team abgestimmt: Ihre echten Situationen statt Lehrbuchbeispiele.

Gibt es einen Sebastian in Ihrem Team?

In einem Erstgespräch klären wir, wo es bei Ihnen hakt und welches Format passt.

Häufige Fragen

Für wen sind die Module gedacht?

Für Teams, Abteilungen und Führungskräfte, bei denen die Zusammenarbeit spürbar leidet, oder die vorbeugen möchten, bevor es so weit ist.

Können Team und Führungskraft gemeinsam teilnehmen?

Ja. Bei den Modulen 1 und 2 ist das sogar sinnvoll. Die Module 3 und 4 bieten wir auch als eigenes Format für Führungskräfte an.

Ist das eine Therapie?

Nein. Wir arbeiten an Kommunikation und Zusammenarbeit. Sebastians Kindheit bleibt außen vor.

Was kostet ein Modul?

Das hängt von Format, Dauer und Gruppengröße ab. Im Erstgespräch erhalten Sie ein individuelles Angebot.

Excel im Controlling: Online-Tagesseminar

Nächstes Tagesseminar

Excel im Controlling: Daten strukturiert auswerten

Im Online-Tagesseminar lernen Sie, wie Sie Controlling-Daten in Excel ordnen, gezielt auswerten und übersichtlich darstellen. Mit gemeinsamer Übungsdatei, SVERWEIS, Copilot und Diagrammen.

24.11.2026 09:00 bis 16:00 Uhr Online per Microsoft Teams max. 12 Teilnehmende

Zum Seminar
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